0
Dein Warenkorb

Was braucht man alles im Bikepark? – Wir packen die Bikepark-Tasche!

Bikepark Tasche Liste

Auf der Fahrt zum Bikepark schleicht sich neben der Vorfreude immer wieder ein leises Gefühl von Panik ein. Habe ich wirklich alles dabei oder ist mir beim Packen der Bikepark-Tasche etwas untergegangen? Damit wir nach der Anfahrt nicht wieder umdrehen müssen und uns erneut einen Parkplatz erkämpfen oder weniger Zeit zum Biken haben, habe ich diese Liste erstellt.

Sie gibt mir am Morgen ein gutes Gefühl, an alles gedacht zu haben und ich kann mich noch entspannter auf den Tag vorbereiten.

Was in die Bikepark-Tasche gehört, ist bei jedem ein bisschen anders. Aber vielleicht hilft dir meine Liste, einen guten Eindruck zu bekommen, was im Bikepark nicht fehlen sollte. Natürlich kannst du die Liste für dich erweitern.

Bikepark-Tasche Liste als PDF zum Ausdrucken

Bikepark Tasche packen Liste

Schutzausrüstung

  • Fullface-Helm
  • Rückenpanzer mit Schulterprotektoren
  • Ellenbogenprotektoren
  • Knieprotektoren
  • Goggle

Ohne Schutzausrüstung geht bei mir im Bikepark nichts! Mal abgesehen davon, dass sie teilweise sogar Pflicht sind.

Der Fullface-Helm schützt neben dem Kopf, gleichzeitig Kiefer und Gesicht. Ausgeschlagene Zähne wachsen nicht nach und sind teuer. Hinzu kommt, dass ich keine Lust auf eine gebrochene Nase oder aufgeplatzte Lippe habe, die genäht werden muss und Narben hinterlässt.

Der Rückenpanzer mindert den Aufprall auf den Rücken, Brust oder Schulter, falls es doch mal unsanft zur Sache geht.

Ellenbogen- und Knieprotektoren sind für mich Standard. Die haben mich schon mehr als einmal vor schmerzhaften Verletzungen bewahrt oder dass der Tag im Krankenhaus, statt mit einem Grillabend endet.

Die Goggle (Schutzbrille) sorgt dafür, dass ich bei Staub, Schlamm oder Gegenlicht immer den Durchblick behalte und meine empfindlichen Augen vor unangenehmen oder gar folgenreichen Begegnungen mit Insekten, aufwirbelnden Steinen oder Ästen geschützt sind.

Mein Motto: Lieber einmal mehr geschützt als einmal zu wenig – so macht’s auf dem Trail mehr Spaß!

MTB-Kleidung

  • Jersey (lang und kurz)
  • MTB-Hose
  • Gepolsterte Radhose (nur wenn viel pedaliert wird, ansonsten trage ich mittlerweile meine normalen Unterhosen)
  • 2 Paar Handschuhe (man könnte ja einen verlieren)
  • 2 Paar MTB-Socken (es könnte ja eine reißen)
  • MTB Schuhe
  • Baselayer
  • Sport-BH
  • Windbreaker
  • Halstuch
  • Kappe (für den Sonnenschutz während der Pausen)
  • Paar Schlappen (wenn ich meine Schuhe tausche, keine Flip-Flops! Die haben sich mit Socken als nervig rausgestellt)

Bei der Mountainbike-Kleidung achte ich vor allem auf Aussehen, Funktionalität und Komfort. Nichts ist nerviger als zwickende Klamotten oder Frieren. Ich packe immer mindestens ein Jersey mehr ein, so kann ich spontan auf Wetterumschwünge reagieren.

Die Mountainbike Hose ist robust und bequem und wenn viel pedaliert wird, kommt die gepolsterte Radlerhose zum Einsatz. Wobei ich ehrlicherweise inzwischen meine normalen Unterhosen trage, das reicht bei mir meist aus.

Bei Handschuhe und Socken, habe ich fast immer zwei Paare dabei, falls eins nass wird oder ich eines davon verliere. Dazu kommen Mountainbike Schuhe, ein warmer Baselayer und ein Sport-BH für guten Halt.

Ein Windbreaker, ein Halstuch für Wind- und Staubschutz und eine Kappe für die Pausen in der Sonne ergänzt meine Mountainbike-Garderobe sinnvoll. So kann ich stets auf das Wetter reagieren.

Mit festen Schlappen kann ich bequem meine Schuhe wechseln und die Füße zwischendurch entspannen. Keine Flip Flops, die haben sich mit Socken als äußerst nervig entpuppt.

Hygieneartikel

  • Sonnenschutz (Gesicht LSF 50, Körper LSF 30 oder 50)
  • Haarbürste und Zopfgummis
  • Kontaktlinsen
  • Taschentücher
  • Tampons
  • Taschenmesser
  • Kopfschmerztabletten

Essen

  • Datteln
  • Gekochte Eier
  • Energieriegel
  • Wasser
  • Maltodextrin
  • Salz
  • Kalium (für ganz heiße Tage)
  • Mahlzeit für nach dem Biken (abhängig von der Entfernung, bzw. Zeit bis zur nächsten Mahlzeit)

Ohne Essen verlasse nicht das Haus, so viel steht fest 🙂 Die Datteln und Energieriegel tanken zwischendurch die Energiespeicher wieder auf und das Ei ist ein kleiner Eiweiß-Snack für die Muskeln.

Das richtige Trinken beim Mountainbiken hilft mir, dass ich lange und konstant mit Energie und Flüssigkeit versorgt bin. Dafür habe ich an solchen Tagen grundsätzlich Maltodextrin und Salz in der Trinkflasche dabei. Das Kalium nehme ich nur an sehr heißen Tagen dazu. Aus diversen Gründen verzichte auf fertige Elektrolytgetränke.

Nach dem Biketag kommt es drauf an, wie weit wir bis nach Hause brauchen. Dauert die Rückfahrt etwas länger, nehme ich eine Mahlzeit wie einen leckeren Nudelsalat für unterwegs oder Ähnliches mit.

So bekommt mein Körper schnell, was er nach einem großartigen Tag im Bikepark für die Regeneration braucht.

Dokumente

  • Personalausweis
  • Führerschein
  • Krankenkassenkarte (Auslandsschutz nicht vergessen)
  • Zettel mit Telefonnummer für den Notfall
  • Bargeld und Bankkarte

Meinen Personalausweis und Führerschein habe ich grundsätzlich dabei, obwohl ich in der Regel selber nicht fahre. Es könnte jedoch sein, dass ich aufgrund eines Unfalls zurückfahren muss. Ich hoffe natürlich, dass ich meine Krankenkassenkarte nicht brauche, aber für einen einfacheren Ablauf gehört die dazu.

Ein Zettel mit meiner Handynummer und den Nummern von den Leuten die dabei sind gibt mir ein sicheres Gefühl, falls ich mein Handy verlieren sollte oder es den Geist aufgibt.

Je nach Bikepark ist Bargeld oder die Bankkarte nötig für die Bezahlung der Liftkarte. Daher habe ich gerne beides dabei.

Zusätzlich für das Bike (nicht in meiner Tasche)

  • Bike (wer hätte das gedacht)
  • Schläuche/Dichtmilch
  • Reifenheber
  • Luftpumpe
  • Multi-Tool (Inbus, Torx)
  • Kettenfett/-öl
  • Schmutzbürste
  • Kabelbinder

Dazu haben wir meistens Ersatzteile wie Entlüftungskit, Bremsbeläge etc. dabei. Die Erfahrung über die Jahre hat gezeigt, dass wir das immer mal wieder gebraucht haben und dann froh waren, dass der Bikespaß nicht vorbei war.

Technik

Erste-Hilfe-Set

Für kleinere Verletzungen oder für die Erstversorgung gehört ein Erste-Hilfe-Set unbedingt mit in die Tasche.

Bikepark-Tasche – Ein Gedanke zum Schluss

Natürlich ist die perfekte Bikepark-Tasche für jeden etwas anders. Was für mich unbedingt dazugehört, brauchst du vielleicht gar nicht und umgekehrt hast du wahrscheinlich Dinge dabei, die auf meiner Liste fehlen.

Trotzdem kann meine Liste eine gute Hilfe sein, wenn du gerade erst anfängst, regelmäßig in den Bikepark zu fahren oder morgens nicht jedes Mal überlegen möchtest, ob du wirklich an alles gedacht hast.

Nimm dir einfach die Punkte heraus, die für dich passen, ergänze deine persönlichen Must-haves und speichere dir die Liste am besten direkt ab. Dann kannst du beim nächsten Bikepark-Tag entspannter packen und dich auf das konzentrieren, worauf es eigentlich ankommt. Eine gute Zeit auf dem Bike

Ich bin neugierig, wie du das erlebst. Schreib mir gern hier in den Kommentaren oder drüben auf Instagram. Alles Liebe, Vanessa

Für deinen nächsten Bikeparktag

Meine Begleiter für Extra-Komfort beim Filmen und leckere Energieriegel.

Meine Empfehlung zum Weiterlesen rund um das Thema Bikepark-Tasche packen:

Vertrag widerrufen